Adivasi-Tour-2019

Foto: Indische Gäste in Deutschland (Monique Jesse)

"Von Anfang an wusste ich durch die Körpersprache, dass sie alle sehr interessiert waren", erinnert sich Parvathi an eine ihrer Präsentationen in Deutschland.

Vom 18. August bis 24. September 2019 gestalteten wir mit vier indischen Gästen (Adivasi) ein Programm mit zahlreichen Bildungsveranstaltungen und Begegnungen in Potsdam, Neuruppin, Hamburg, Jever, Herscheid, Kamen, Hamm, Marl, Gütersloh, Heidelberg, Edingen, Lauffen, Bretten und Segnitz. Aus der Gudalur-Region kamen die Paniya-Adivasi Parvathi (25) und der Bettakurumba-Adivasi Kathiravan (35) vom Bildungsteam; der Paniya-Adivasi Kichen (39) und ...

Alternative "Adivasi-Tour" 2021

Adivasi-Tour-2021

Foto: Die indischen Gäste Meena und Rahul im Unterricht (ATP)

Aufgrund der Corona-Pandemie laden wir im Mai-Juni 2021 keine indischen Gäste (Adivasi) ein. Stattdessen bieten wir im Oktober-November 2021 besondere Bildungsveranstaltungen für Schulen, Weltläden, Kirchengemeinden und andere interessierte Einrichtungen an, bei denen wir authentische Perspektiven der Adivasi mit Ihnen und Schüler*innen teilen.

Wir bereiten 90-minütigen Unterricht und Veranstaltungen mit multimedialen Methoden und Video-Aufnahmen von Adivasi für Sie vor. Es geht um "Junges Engagement global - gemeinsam mit Adivasi für nachhaltige Entwicklung"; Schwerpunkte setzen wir gern gemeinsam mit Ihnen je nach Zielgruppe. Laden Sie uns ein!

Englisch-Tandems

Englisch-Tandems

Foto: Junge Adivasi in Gudalur (ATP)

"Schon 15 Minuten Zweiergespräch machen einen Unterschied - und verbessern die Selbstsicherheit in englischer Konversation", weiß Lehrer Rahul von der Adivasi-Schule Vidyodaya in Gudalur.

Gemeinsam mit dem Bildungsteam der Adivasi bringen wir (nicht nur) junge Menschen in Deutschland und unter den Adivasi der Gudalur-Region in Tandems zusammen, um im direkten digitalen Austausch per Sprachnachrichten und (Video-)Anrufen ihr Englisch zu verbessern - und dabei ganz nebenbei interkulturelle Kontakte zu pflegen und den eigenen Horizont zu erweitern.
Direkte Kontakte mit Adivasi - hierfür bieten die digitalen Medien ganz neue...

Partnerbesuche in Südindien

Partnerbesuch

Foto: Jugendliche beim Partnerbesuch in Gudalur (ATP)

"Jetzt verstehe ich das Projekt viel besser", sagt die jugendliche Louisa nach zwei Wochen Partnerbesuch in Südindien. "Jetzt ist es viel einfacher, für das Projekt aktiv zu sein, da ich die Leute getroffen habe, die dahinter stehen. Es war sogar schön, während des Regens auf der Teeplantage einfach zusammen unter dem Dach zu stehen." Ulrike ergänzt: "Der Dorfbesuch zeigte mir, wie komfortabel wir in Deutschland leben. Zum Beispiel als wir nachts nass wurden, weil es zum Dach herein regnete."

Die indischen Partner/innen besser kennenlernen, den eigenen Horizont erweitern, in direkten Kontakt mit Adivasi treten und interkulturelle Lernerfahrungen ...

Interreligiöse Begegnung

Interreligioese-Begegnung-2

Foto: Interreligiöse Andacht zum Erntedank (ATP)

"Wir können nicht akzeptieren, Brot und Wein zu teilen als Symbol, dass wir an Jesus Christus glauben. Aber wir können Brot und Wein teilen teilen als Symbol, dass wir eine Familie sind", so die Adivasi Janaki, Omana und Velan.

Was sie über ihren Glauben außerdem sagen, lesen Sie hier...

In diesem Sinne gestalten wir immer wieder interreligiöse Andachten gemeinsam mit den Adivasi. Die 15.000 in der Gudalur-Region lebenden und im Adivasi-Netzwerk AMS tätigen Adivasi leben ihren traditionellen Glauben, der eng mit der Natur und den Ahnen verbunden ist. Sie sind keine Hindus, auch wenn sich Elemente der...

Kein Freiwilligendienst in Indien

keine Freiwilligenarbeit in Indien

Foto: Nishita und Sarah in den Nilgiris-Bergen (ATP)

Wir vermitteln keine Freiwilligendienste oder Praktika zu unseren indischen Partner/innen oder anderen Projekten. Eine solche Vermittlung übersteigt die personellen und organisatorischen Kapazitäten von uns und unseren indischen Partner/innen in der Gudalur-Region und ist auch nicht deren Ziel.

Unsere indischen Projektpartner/innen gestalten ihre Entwicklungsarbeit mit Adivasi und indischen Fachkräften vor Ort selbst; wir sind personell nicht in Indien aktiv. Lediglich in ausgesuchten Einzelfällen waren bisher ehrenamtlich Aktive unseres Adivasi-Tee-Projeikts für mehrmonatige Praktika in der Gudalur-Region tätig. Zwar arbeiten unsere indischen Partner/innen immer wieder mit Freiwilligen ...