So werden Ihre Spenden aktuell verwendet

Spenden Verwendung

Fotos: Adivasi-Frauen der Gudalur-Region (AMS & ATP)

"Die Spenden des Adivasi-Tee-Projekts kommen uns gerade recht: Noch heute Morgen hatte unser Adivasi-Team das Problem, wie wir die anstehenden Ausgaben decken können; jetzt am Abend haben wir eine Lösung. Ich danke euch allen und den himmlischen Kräften, heute Nacht werde ich gut schlafen", sagt Stan T., Mitbegründer unserer Partnerorganisation ACCORD.

Anfang Dezember 2020 überwiesen wir 18.435 Euro Spenden für die Arbeit im Adivasi-Netzwerk AMS: 9.100 Euro für die Arbeit zur Sicherung der Rechte und des Lebensunterhalts, 7.435 Euro für die Bildung von Kindern und Jugendlichen, 1.900 Euro zur Gesundheitsfürsorge. Damit sind der Großteil der 2020 eingegangenen Spenden weitergeleitet - 15.550 Euro mit dem Spendenzweck "Adivasi" (alt: "Adivasi-Teeplantage") haben wir auf die genannten Zwecke aufgeteilt; weitere 2.885 Euro Spenden für die "Adivasi-Schule und Bildung" wurden für diesen Zweck transferiert. So werden Ihre Spenden konkret verwendet:

Die Arbeit im Adivasi-Netzwerk AMS mit der Covid-19-Pandemie

Covid-19

Foto: Mobile Klinik des AMS während der Corona-Pandemie (Adivasi-Netzwerk AMS)

"Es ist ziemlich sicher, dass das Covid-19-Virus in jede Ecke kommen wird. Die Frage ist, wie wir die Krise managen", sagt Stan Thekaekara, Mitbegründer unserer Partnerorganisation ACCORD. Bis Ende Mai 2020 gab es keine Infektionen unter den 15.000 Adivasi im Adivasi-Netzwerk AMS, keine in der Region um Gudalur in den südindischen Nilgiris-Bergen. Aber diese werden kommen. Dabei treffen die Adivasi die gesundheitlichen und sozioökonomischen Pandemie-Folgen besonders hart. Deshalb läuft die Arbeit im Adivasi-Netzwerk AMS auf Hochtouren. Die Ärtzin Dhanya am Adivasi-Krankenhaus: "Mitten in der Krise zeigt sich die Stärke unseres gesamten Teams. Keine externe Organisation steuert das Krisenmanagement, sondern die Adivasi-Community selbst." - In unserem Info-Brief von Ende Mai 2020 informieren wir ausführlich über die Probleme und die Arbeit des AMS angesichts der Covid-19-Pandemie.