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Spenden für: "Adivasi"

In der Covid-19-Pandemie wünschen sich unsere indischen Partner*innen von uns flexible Unterstützung:

Denn in der Krise lässt sich nicht vorhersagen, was weiter passiert: Wie viele Infektionsfälle wird es geben? Wie lange ist die Ernährungs-Nothilfe im AMS noch notwendig? Voraussichtlich werden weniger Adivasi in Beschäftigung sein und die Armut wird steigen. Bedürftige Familien ohne Anspruch auf Regierungshilfe brauchen Unterstützung; desgleichen Familien, in denen schwere Krankheitsfälle auftreten. Das AMS-Team findet derzeit heraus, welche Familien verschuldet sind. Wie können neue digitale Wege in der Bildungsarbeit der Adivasi begangen werden? Aber auch kleine Lösungsansätze brauchen die nötigen Finanzmittel: Um weiter auf das Engagement von 300 bis 500 jungen Freiwilligen bauen zu können, überlegen unsere Partner/innen, diesen für ein Jahr die Mobilfunkrechnungen zu bezahlen und einigen ein Smartphone zu kaufen. Stan Thekaekara, Mitbegründer unserer Partnerorganisation ACCORD erläutert: "Das ist ein relativ geringer Betrag, aber mit großer Wirkung. Seit März bezahlt ACCORD den Freiwilligen ihre Handyrechnungen - jetzt rufen diese von sich aus an und sind sehr aktiv geworden."

Doch auch die großen Herausforderungen für die Adivasi bleiben bestehen, und deshalb werden wir die Adivasi über die Krisensituation hinaus langfristig weiter mit Spenden unterstützen:

"Alles, was bisher im Adivasi-Netzwerk AMS in den südindischen Nilgiri-Bergen aufgebaut wurde, ist durch rapide Veränderungen in Gefahr", begründen unsere indische Partner/innen die Notwendigkeit ihrer weiteren engagierten Arbeit. Es ist entscheidend, wie die junge Generation leben, wofür sie sich engagieren will, was sie erreichen kann.
Probleme sind die Erodierung von Gemeinschaft und Identität, Arbeits- und Perspektivlosigkeit unter jungen Adivasi, Alkoholismus und psychische Krankheiten. Hinzu kommen die Herausforderungen des Klimawandels und des indischen politischen Systems. Die Teams des AMS verfolgen parallel viele Ansätze und arbeiten a) auf individueller Ebene für Beratung, Training, Unterstützung; b) auf institutioneller Ebene für Adivasi-Schule, Krankenhaus und Community College; c) in den Dörfern für Selbstvertrauen und Leadership, neue gemeinschaftliche Einkommensquellen für junge Adivasi, für partizipativ gestaltete Gesundheit und Bildung. Zunächst fokussieren sich diese Innovationen auf 32 Modelldörfer. Von der Wiederbelebung von Gemeinschaftssinn und ökologischem Verhalten profitieren künftige Generationen nicht nur bei den Adivasi.

Für welche langfristigen Ziele Ihre Spenden über die Covid-19-Pandemie hinaus  am hilfreichsten eingesetzt werden könnten, dafür sind unsere indischen Partner/innen miteinander und mit uns im Gespräch.

Herzlichen Dank für Ihre flexible Spende, Spendenzweck "Adivasi".

Hinweis: Alle Spenden, die noch den Verwendungszweck "Spende Adivasi-Teeplantage" tragen, werden, da wir die Adivasi-Teeplantage erfolgreich abzahlt haben, als Spende für "Adivasi" verwendet. Bitte ändern Sie den Betreff in Ihrer Überweisung in "Spende Adivasi".