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So werden Ihre Spenden aktuell verwendet:

  • 9.100 Euro zur Sicherung der Rechte und des Lebensunterhalts an unsere Partnerorganisation ACCORD in Gudalur
    decken eine bestehende Finanzierungslücke bis Ende März 2021. Wir finanzieren damit Gehälter für 5 Personen für 6 Monate sowie Laptops und Trainings für deren Verwendung in den 8 Area Centres des Adivasi-Netzwerk
    s AMS.

    Die Herausforderungen für die Adivasi, denen sich die Dorf-Animator*innen, das Team vom Handelsnetzwerk "Just Change", die Teams der Area Centres des Adivasi-Netzwerks und die wenigen Angestellten von ACCORD stellen, sind vielfältig und groß - doch die Ideen und Anstrengungen ebenfalls: Selbstorganisierte Nahrungsmittelhilfe während des Pandemie-bedingten Lockdowns für alle Dörfer, die Schaffung neuer gemeinschaftlicher Einkommensquellen für junge Adivasi, der Aufbau eines Community-College in Kooperation mit dem Bildungsteam, die Nutzung von Solarenergie in abgelegenen Adivasi-Dörfern, die Ermöglichung einer autarken Infrastruktur für den Lebensunterhalt für Adivasi-Dörfer mit Fischteichen, Brunnen, Bambushainen, Wegen etc., der weitere Aufbau eines Netzwerks von jungen Freiwilligen und Vieles mehr. Die Arbeit von ACCORD & Adivasi-Netzwerk AMS ist so komplex, dass es nicht leicht ist, diese zu kommunizieren und hierfür Fördermittel und Spender*innen zu gewinnen - die Arbeit für Bildung und Gesundheit ist mitunter leichter nachzuvollziehen. Auch ist es schwer, Unterstützung für Personalkosten zu gewinnen - doch ohne Personal auch kein freiwilliges Engagement und keine Projektergebnisse. Es ist uns daher ein besonderes Anliegen, die Arbeit von ACCORD für die Gemeinschaft der Adivasi mit Hilfe Ihrer Spenden zu unterstützen.
  • 7.435 Euro für die Adivasi-Schule und Bildung von Kindern und Jugendlichen an unsere Partnerorganisation Viswa Bharati Vidyodaya Trust in Gudalur
    decken eine bestehende Finanzierungslücke bis Ende März 2021. Wir finanzieren damit 3 Gehälter, Lernmaterialien und Reisekosten in die Dörfer für die außerschulischen Bildungsangebote für bereits 400 Kinder und Jugendliche in 32 Dörfern, Tendenz täglich steigend.
    Seit Monaten und bis auf Weiteres sind die Schulen infolge der Covid-19-Pandemie geschlossen. In den Adivasi-Dörfern bietet das Adivasi-Netzwerk AMS die einzige Bildungsmöglichkeit auf neuen Wegen: Wenn die Kinder nicht zur Schule kommen können, muss die Schule zu den Kindern und Eltern gehen. Dabei ist es eine enorme Herausforderung, die ca. 3.000 schulpfichtigen Kinder und Jugendlichen in 320 teilweise abgelegenen Dörfern zu erreichen: unregelmäßige Internetverbindungen, kein Strom, eingeschränkter Transport sind nur einige der Schwierigkeiten. Bisher haben 17 Freiwillige in 32 Dörfern dörfliche Lernzentren (Study Centers) gestartet und erreichen bisher 400 Kinder und Jugendliche und deren Eltern. Mit jedem Tag nehmen mehr Kinder die Angebote in Anspruch. Das professionelle Bildungs-Team stellt Arbeitsblätter und Materialien zur Verfügung und bildet die Freiwilligen weiter. Praktisch bedeutet dies, dass in Gudalur Stadt die Arbeitsblätter gestaltet und gedruckt und vom Team zu den Freiwilligen gebracht werden müssen. Die Kinder und Jugendlichen kommen gern in die dörflichen Lernzentren. Es ist ein Vorteil, dass die Eltern nun auch näher erleben, was ihre Kinder lernen. Die bestehenden und weitere geplante Lernzentren werden auch über die Schulschließzeiten hinaus eine sehr wichtige Rolle bei der Bildung für Adivasi-Kinder und -jugendliche spielen; so können hoffentlich noch mehr Schulabbrüche verhindert werden. Unsere Spende leistet hierfür einen wichtigen Beitrag.
    Zudem fließen 550 Euro Spenden in die Finanzierung einer Lehrkraft und 300 Euro Spenden in gesunde Ernährung für Kinder an der Adivasi-Schule.
  • 1.900 Euro für die Gesundheitsfürsorge und die Bekämpfung der Covid-19-Pandemie an unsere Partnerorganisation ASHWINI in Gudalur
    decken einige der Extra-Kosten im Zuge der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie am Adivasi-Krankenhaus. Wir finanzieren damit Corona-Tests für 20 Personen und die Sonderkosten, welche mit der Überweisung von 20 Covid-19-infizierten Patient*innen an spezialisierte Gesundheitsstationen verbunden sind.
    Obwohl die Pandemie in den Nilgiris-Bergen sehr lange infolge restriktiver Einreisebeschränkungen und Quarantäne-Auflagen eingedämmt werden konnte, und obwohl sich alle Team-Mitglieder unserer indischen Partner*innen zusätzlichen strengen Quarantäne-Regeln und Kontaktbeschränkungen unterwerfen, hat die Pandemie Gudalur erreicht und hat das Adivasi-Krankenhaus erste Infektionen festgestellt. Die Herausforderungen und extra Kosten sind enorm; seit Monaten wurden die Gehälter gekürzt, um die Arbeit am Adivasi-Krankenhaus aufrecht zu erhalten. Wir freuen uns, dank Ihrer Spenden einen wichtigen Beitrag leisten zu können.

So werden Ihre Spenden künftig verwendet:

Ihre bis Ende Mai 2021 eingehenden Spenden mit dem Betreff "Spende Adivasi" werden wir folgendermaßen für das Adivasi-Netzwerk AMS in der Gudalur-Region verwenden:

  • 50% für die Sicherung der Rechte und des Lebensunterhalts (Überweisung an unsere Partnerorganisation ACCORD)
  • 25% für die Bildung von Adivasi-Kindern und -Jugendlichen in dörflichen Lernzentren, mit Aktivitäten, Online-Angeboten und an der Adivasi-Schule (Überweisung an unsere Partnerorganisation Viswa Bharati Vidyodaya Trust)
  • 25% für die Gesundheitsfürsorge in den Dörfern und die Arbeit am Adivasi-Krankenhaus.

Ende Mai 2021 werden wir zusammen mit unseren indischen Partner*innen entscheiden, welche langfristigen Ziele, welche mittelfristigen Zwecke oder kleine Selbsthilfe-Projekte wir mit Hilfe Ihrer Spenden künftig fördern werden.

Hinweis: Wenn Ihre Spende bis Mitte März 2021 eingeht, werden wir Sie zeitnah direkt nach Gudalur transferieren. Ab April 2021 müssen alle indischen Organisationen ihre ausländischen Spenden über ein neu zu eröffnendes Konto in Delhi empfangen.