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Begegnungen mit Adivasi

             
   

Bildungsprogramm in Deutschland

       
     
    Regelmäßig führen wir entwicklungsbezogene Veranstaltungs- und Begegnungsreisen mit südindischen Adivasi in Deutschland durch.       An unseren Begegnungsreisen können Sie sich beteiligen. Unsere Kooperationspartner/innen sind unsere langjährigen Partnerorganisationen, die lokale Nichtregierungsorganisation ACCORD und das Adivasi-Netzwerk AMS in den südindischen Nilgiris-Bergen. Gern berichten wir Ihnen von unseren Erfahrungen.
             
             
             
   

Vom 5. Mai - 7. Juni 2017 findet unsere nächste vierwöchige Veranstaltungs- und Begegnungsreise mit Adivasi in Deutschland statt.

Wir danken unseren Geldgeber/innen (s. unten) und allen Spender/innen.

     

Sie können Adivasi und ihre Entwicklungsarbeit persönlich kennenlernen:

5. Mai - 7. Juni 2017

"Südindische Ureinwohner/innen gestalten Zukunft"

Mit je auf Publikum und Schulklassen angepasstem Themenschwerpunkt führen wir Veranstaltungen, Unterrichtsprojekte und Begegnungen mit Adivasi vom 5. Mai bis 7. Juni in Kamen, Dortmund, Celle, Hamburg, Jever, Bretten, Lauffen a.N., Segnitz, Marl, Gütersloh und Eußerthal / Landau durch.
Zu Gast sind die Adivasi-Krankenschwester Gowri (23), die Adivasi-Lehrerin Meena (31), der
Lehrer Rahul (30) und der AMS-Dorfanimator Ayyappan (52).

Treffen Sie uns auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin: vom 25. bis 27. Mai
auf dem Markt der Möglichkeiten an unserem Stand Nr. 2.2-H16 im Bereich "Fairer Handel".
Verbringen Sie Pfingsten mit den Adivasi im Pfälzer Wald:
vom 2. bis 5. Juni in der Waldwerkstatt Taubensuhl bei Eußerthal - mit 30 €/ erm. 20 € Teilnahme und 50% Fahrtkosten.

           
    Zukunft      
             
             
             
   

Unsere letzte Veranstaltungs- und Begegnungsreise führten wir mit dem indischen Referenten Ramesh Maran vom 9. bis 25. November 2016 durch.

im Bild: der Adivasi Ramesh Maran

     

Unter dem Thema "Konflikte mit Wildtieren: Lebensgrundlagen für Tiere und Menschen" führten wir ein Seminar in Eisenach, 15 Unterrichtsprojekte in Brandenburger Orten mit 455 Schüler/innen, öffentliche Veranstaltungen in Potsdam, Marburg und Landau sowie Austausch mit einem Förster & Umweltpädagogen und ein Expert/innenGespräch mit dem Naturschutzbund (NABU) International durch.

Wir danken allen Kooperationspartner/innen, Unterstützer/innen und Geldgebern.

   

Ramesh

     

ElefantHerr Ramesh Maran arbeitet für die Umweltorganisation The Shola Trust in Gudalur. Zusammen mit einem jungen Adivasi-Team erforscht er die Population wilder Elefanten in der Gudalur-Region und arbeitet an Strategien und Lösungen für eine friedliche Koexistenz von Menschen und Elefanten in der stark bewaldeten und gleichzeitig dicht besiedelten Region. Dabei knüpft The Shola Trust an traditionelles Wissen der Adivasi im Umgang mit wilden Elefanten an. Zu den innovativen Lösungen des Shola Trust gehören u.a. ein SMS-basiertes Frühwarnsystem und das Anlegen von individuellen Elefantenprofilen. www.TheSholaTrust.org

             

Eindrücke vom Bildungsprogramm mit dem Adivasi Ramesh im November 2016:

 

   

Persönliche Beziehungen verbinden unsere Entwicklungsarbeit im Süden mit entwicklungsbezogener Bildung und Engagement in Deutschland.

Lernreisen zu den Adivasi nach Südindien zeigen uns eine andere Welt. Aber Einbahnstraßen reichen uns nicht. Deshalb laden wir regelmäßig Adivasi nach Deutschland ein: um unsere Perspektiven zu verbinden, interkulturelle Verständigung zu fördern und mit allen Beteiligten unsere Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung aufzubauen und zu stärken. Wir führen gemeinsam Veranstaltungen der Bildung für nachhaltige Entwicklung durch, lernen neue Perspektiven auf die Welt kennen.

Die Mitwirkenden teilen ihr Alltagsleben, denn unsere indischen Gäste sind stets privat untergebracht. Die Begegnung und Auseinandersetzung mit den Adivasi zeigt allen Teilnehmenden nicht nur exotisch Fremdes, sondern so manche Gemeinsamkeit.

Und der Austausch regt zum Nachdenken an - über Identität, Gemeinschaft oder den eigenen Lebensstil.

Der Adivasi K.T. Subramanian sagt:

"Die Deutschen brauchen für jede Person ein eigenes Zimmer im Haus. Wenn mehr Menschen kommen, brauchen sie mehr Schlafzimmer. Sie benutzen zu viele Dinge. Zu viel Konsum. Ich bin mir nicht sicher - ich weiß nicht, ob ich ihre Gesellschaft verstehe, ob ich das richtig sehe. Sie scheinen sich nicht viel um gemeinschaftliche Dinge Gedanken zu machen."

     

Wir sehen die Adivasi mit ihrer kulturellen und religiösen Andersartigkeit als Bereicherung an und sehen die Begegnungen als Chance für Perspektivenwechsel, interkulturelles und interreligiöses Lernen.

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Andreas D., Pfarrer: "Am Ende des Monsuns haben wir mit den Adivasi inmitten des Waldes das Licht entzündet. Wir haben die Einsicht geteilt, dass verschiedene Wege der Spiritualität nicht ausschließen, auf gemeinsamem Wertfundament zu einem gemeinsamen Ziel zu gelangen. Dem göttlichen Geheimnis."

Die Adivasi Janaki, Omana und Velan: "Wir können nicht akzeptieren, Brot und Wein zu teilen als Symbol, dass wir an Jesus Christus glauben. Aber wir können Brot und Wein teilen teilen als Symbol, dass wir eine Familie sind."

Was sie über den Glauben der Adivasi in den Nilgiris-Bergen außerdem sagen, lesen Sie hier...

     

Wir haben umfangreiche Erfahrungen:

Bereits 16 zwei- bis vierwöchige Begegnungsreisen mit insgesamt 78 Teilnehmenden aus Südindien (davon 55 Adivasi) haben wir bis 2015 bereits durchgeführt, mit Schulprojekten, mehrtägigen Seminaren, Vorträgen, Straßentheater und mit Begegnungen in sozialen und kulturellen Einrichtungen. Seit 1997 wirken wir regelmäßig mit einem Programm am Deutschen Evangelischen Kirchentag mit.

Zuletzt luden führten wir im Mai-Juni 2015 mit vier indischen Gästen (davon drei Adivasi) ein vierwöchiges Programm entwicklungspolitischer Unterrichtsveranstaltungen, öffentlicher Vorträge und Begegnungen in verschiedenen Orten durch. Wir veranstalteten ein gemeinsames Wochenend-Seminar im Pfälzer Wald und wirkten beim Evangelischen Kirchentag in Stuttgart mit.

Im November 2014 beteiligten wir uns mit zwei südindischen Gästen mit einem knapp dreiwöchigen Programm von entwicklungspolitischen Unterrichtsveranstaltungen an den Brandenburgischen Entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationstagen (BREBIT).

 

   

Lernreisen zu den Adivasi in Südindien

     
   

Bislang führten wir vier dreiwöchige Gruppen-Lernreisen zu unseren langjährigen Partnerorganisationen ACCORD und AMS in den südindischen Nilgiris-Bergen durch. An einer dieser Reisen nahmen ausschließlich Schüler/innen teil.

   

Zuletzt lernten 2011-12 sieben Aktive unseres Projektes drei Wochen lang die Projektarbeit unserer indischen Partner/innen kennen. Sie nahmen Anteil an ihrem Alltag, tauschten sich mit ihnen über die gemeinsame Bildungs- und Entwicklungsarbeit aus, verbrachten jeweils zwei Tage bei Adivasi-Familien im Dorf und brachten sich aktiv ein. Unter anderem bemalten die deutschen Teilnehmenden und Adivasi gemeinsam eine neu gebaute kleine Bibliothek im Adivasi-Dorf Puliamvayal - denn beim gemeinsamen Gestalten werden auch Sprachgrenzen überwunden.

 

   

Unser jüngster Partnerbesuch nach Südindien fand März-April 2016 statt.

    Teilgenommen haben 15 ehrenamtlich Aktive und Unterstützer/innen unseres Projektes, darunter Schüler/innen, junge Erwachsene und langjährig Berufstätige. Haben Sie Interesse an unseren Erfahrungen oder einem Besuch? Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf.
           
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