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Infos ATP transparent

 

Wir sind Mitglied der Initiative Transparente Zivilgesellschaft.
Wir verpflichten uns, Sie transparent über unser Projekt zu informieren.


Einheitliche Veröffentlichungspflichten für gemeinnützige Organisationen gibt es in Deutschland nicht. Das Adivasi-Tee-Projekt möchte aber, dass alle wichtigen Informationen über unsere Arbeit auch der Öffentlichkeit zugänglich sind. Übersichtlich auf dieser Seite zusammengestellt präsentieren wir die wichtigsten Informationen entsprechend der Selbstverpflichtung der Initiative Transparente Zivilgesellschaft.

Getragen wird die »Initiative Transparente Zivilgesellschaft" von Transparency International Deutschland e.V., Bundesverband Deutscher Stiftungen, Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), Deutscher Fundraising Verband, Deutscher Spendenrat e.V., Deutscher Kulturrat, Deutscher Naturschutzring, Maecenata-Institut, Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichregierungsorganisationen VENRO.

Transparente Zivilgesellsch

 

 

 

 

1. Name, Sitz, Anschrift und Gründungsjahr

Adivasi-Tee-Projekt (ATP)/ Adivasi-Kooperationsprojekt e.V.
Gertrud-Bäumer-Straße 17
59174 Kamen

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Unser Adivasi-Tee-Projekt gründete sich 1994 als bundesweite Arbeitsgruppe der ESG (Evangelische StudentInnengemeinde in Deutschland).
1998 wurde das Adivasi-Kooperationsprojekt e.V. als Träger des Adivasi-Tee-Projekts gegründet und ins Vereinsregister eingetragen.


2. Vollständige Satzung sowie Angabe zu den Zielen

Satzung des ATP/ Adivasi-Kooperationsprojekt e.V. (PDF zum Download)
Selbstdarstellung des ATP/ Adivasi-Kooperationsprojekt e.V. (PDF zum Download)


3. Freistellungsbescheid

Das Adivasi-Kooperationsprojekt e.V. ist unter der Steuernummer 322/5930/1078 beim Finanzamt Hamm gemeldet und nach dem letzten uns zugegangenen und aktuell gültigen Freistellungsbescheid als gemeinnützig anerkannt.

Aktuell gültiger Freistellungsbescheid (PDF zum Download)

Der Freistellungsbescheid vom 30.05.2017 prüfte die Jahre 2014 bis 2016 und befreite das Adivasi-Kooperationsprojekt e.V. von der Körperschaftssteuer (nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des KStG) und von der Gewerbesteuer (nach § 3 Nr. 6 GewStG). Die Zuwendungen werden für die gemeinnützigen Zwecke der "Förderung der Volks- und Berufsbildung sowie der Studentenhilfe" sowie der "Förderung der Entwicklungszusammenarbeit" verwendet. Laut dem genannten Freistellungsbescheid vom 30.05.2017 ist das Adivasi-Kooperationsprojekt e.V. berechtigt, für Spenden für die genannten Zwecke Spendenbescheinigungen auszustellen. Die nächste Prüfung der Gemeinnützigkeit erfolgt durch das Finanzamt Hamm im Jahr 2020.


4. Name und Funktion wesentlicher Entscheidungsträger

Hauptamtliche geschäftsführende Bildungsreferentin: Petra Bursee, Potsdam

Ehrenamtlicher Vorstand: Dr. Klaus Koschinsky, Erlangen
Ehrenamtlicher Vorstand: Dr. Ute Breckner, Kamen
Ehrenamtlicher Vorstand: Julia Dörr, Heilbronn

Ehrenamtliche Kassenprüfung: Marianne Schnapauff, Hamburg
Ehrnamtliche Kassenprüfung: Thorsten Nilges, Aachen

Der Vorstand und die Kassenprüfer/innen wurden auf der Mitgliederversammlung des ATP/ Adivasi-Kooperationsprojekt e.V. am 23. September 2017 in Gießen gewählt.

Den Verein betreffende Entscheidungen werden von den Mitgliedern auf der jährlichen Mitgliederversammlung getroffen. Darüber hinaus beraten und entscheiden auf den mehrmals jährlich stattfindenden Arbeitstreffen des ATP alle anwesenden ehrenamtlich Aktiven, die nicht notwendigerweise auch eingetragene Mitglieder sind, zusammen mit der geschäftsführenden Bildungsreferentin über die laufende Bildungs- und Projektarbeit. Ehrenamtlich Aktive, die nicht auf einem Arbeitstreffen anwesend sein können, können ihre Meinung für die Diskussionen auf den Arbeitstreffen dennoch einbringen.


5. Tätigkeitsbericht

Jahresbericht 2017 des ATP/ Adivasi-Kooperationsprojekt e.V. (PDF zum Download)


6. Personalstruktur

Das ATP/ Adivasi-Kooperationsprojekt e.V. bezahlt eine hauptamtliche Mitarbeiterin als geschäftsführende Bildungsreferentin mit einem Festgehalt. Diese arbeitet im Home Office, wir unterhalten kein Büro.

Petra Bursee
ATP mobil: 0152 - 36762986
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Das ATP/ Adivasi-Kooperationsprojekt e.V. kann einzelne Arbeitsaufträge an Honorarkräfte vergeben (z.B. bei der Erstellung von Bildungsmaterialien oder an Referent/innen für Veranstaltungen und Seminare). Dabei orientieren wir uns an den Richtlinien und Höchstsätzen von ENGAGEMENT GLOBAL, welche aus Mitteln des BMZ entwicklungsbogene Bildungsarbeit finanziert, sowie an unseren finanziellen Möglichkeiten und personellen Kapazitäten. Ehrenamtliche Arbeit geht vor Honorartätigkeit.

Das Adivasi-Kooperationsprojekt hat derzeit 28 eingetragene Mitglieder. Unabhängig davon engagieren sich für das ATP/ Adivasi-Kooperationsprojekt e.V. bundesweit bis zu 50 Ehrenamtliche, darunter Schüler/innen (der Eine-Welt-AG in Lauffen und Schülerfirma Chameleon in Bretten), Studierende, Berufstätige. 


7./8. Mittelherkunft und Mittelverwendung

Bilanz 2017 des ATP/ Adivasi-Kooperationsprojekt e.V
Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) 2017 des ATP/ Adivasi-Kooperationsprojekt e.V.


9. Mitgliedschaften und Partnerorganisationen

Eine Auflistung und Beschreibung unserer indischen Partnerorganisationen und Kooperationspartner in Deutschland finden Sie hier.

Das ATP/ Adivasi-Kooperationsprojek e.V. ist Mitglied der Adivasi-Koordination in Deutschland e.V.: www.adivasi-koordination.de
Das ATP/ Adivasi-Kooperationsprojekt e.V. ist Mitglied bei attac Deutschland: www.attac.de
Das ATP/ Adivasi-Kooperationsprojekt e.V. ist seit 2015 Mitglied der Nilgiri Natural History Society: www.nnhs.in

Das Adivasi-Tee-Projekt war bis 2014 eine AG der Evangelischen StudentInnengemeinde in Deutschland e.V.


10. Zuwendungen, die mehr als zehn Prozent der Gesamt-Jahreseinnahmen ausmachen

2016:
Engagement Global gGmbH aus Mitteln des BMZ: bis zu 22.000 € Projektzuwendungen für unsere entwicklungsbezogene Bildungsarbeit.
Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst: bis zu 10.000 € Projektzuwendungen für unsere entwickungsbezogene Bildungsarbeit.

 

Warum hat das ATP kein Spendensiegel?

Die ehrliche Antwort auf diese Frage lautet: Wir haben es nicht beantragt. Aber warum nicht?
Für viele Menschen ist das bekannte Spendensiegel des DZI (Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen, www.dzi.de eine Art Garantie, dass die Spende auch ankommt. Verständlich, denn wer etwas gibt, möchte sein Vertrauen nicht missbraucht sehen. Das DZI ist eine gemeinnützige Stiftung, die neben verschiedenen anderen sozialwissenschaftlichen Arbeiten eine "Spendenberatung" durchführt. Die Vergabe des Spendensiegels gehört dazu.

Viele wissen jedoch nicht: Eine Organisation muss das Spendensiegel selbst beantragen, und das ist mit erheblichen Kosten verbunden: Mindestens 1500 € für den Erstantrag, und dann mindestens 500 € + einen Anteil der Gesamteinnahmen in jedem weiteren Jahr.

Diese Kosten sind uns zu hoch: wir wollen, dass Ihre Spenden möglichst ohne Abzüge ankommen.
Übrigens rät das DZI selbst kleineren Organistionen mit einem Spendenaufkommen von weniger als 25.000 Euro pro Jahr von der Bewerbung um das Siegel ab. "Kleinere Vereine und Stiftungen können von den angesprochenen Menschen erfahrungsgemäß auch ohne externe Hilfe beurteilt werden", so das DZI auf seiner Homepage. Das denken wir auch: Wir wünschen uns den Kontakt und Austausch mit Ihnen! Uns liegt das Vertrauen unserer Spenderinnen und Spender sehr am Herzen - auch ohne Siegel. Wir veröffentlichen daher freiwillig, in Einklang mit den Kriterien von Transparency International Deutschland e.V., alle wichtigen Informationen über unsere Arbeit und die Mittelverwendung. Wenn etwas unklar bleibt, sind Nachfragen willkommen.

Neuigkeiten:

SegnitzEinladung: Themen-Nachmittag 30. Juni in Segnitz

Ab 17 Uhr sind alle Interessierten jeden Alters herzlich zu unserem Themennachmittag "Einfach leben?" eingeladen. Zum Programm...  

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Ereignisse:

AMS-07-2018-webAMS-Kalender: Juli 2018

Jährlich bringt das Adivasi-Netzwerk AMS einen Kalender heraus, der auch traditionelle und lokale Feiertage der Adivasi ausweist. In jedem Haushalt der etwa 15.000 AMS-Mitglieder hängt der AMS-Kalender.
Zum AMS-Kalender...

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karkidam 1430. Juli: Karkidakam 14

"Karkidakam 14" bezeichnet den Tag des Monats Karkidakam, dem letzten Monat im traditionellen Malayalam-Kalender im Bundesstaat Kerala. Die Gudalur-Region im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu grenzt an Kerala und so folgen viele Menschen hier den kulturellen und religiösen Traditionen von Kerala und sprechen dessen Landessprache (Malayalam), auch viele Adivasi v.a. der Paniya und Mullakurumba. Der Monat "Karkidakam" von Mitte Juli bis Mitte August ist auch bekannt als "Ramayana Masam", da traditionell durch den Monat hindurch in hinduistischen Tempeln und Familien die lokale Version des hinduistische Epos Ramayana gelesen oder aufgeführt wird. Im Monat Karkidakam waren in Kerala die Regenfälle besonders stark. Da die Menschen mit überfluteten Reisfeldern kaum Arbeit hatten und in manchen Gegenden wegen des starken Regens kaum aus dem Haus gehen konnten, lasen sie zur Abwehr der Naturgewalten das Epos Ramayana - v.a. die Kapitel über den Affengot Hanuman, der mit Treue und Stärke assoziiert wird. Die Adivasi der Region sind keine Hindus und folgen dieser Tradition nicht. Aber der Tag "Karkidakam 14" ist für alle Gemeinschaften ein Tag, an dem zu den Ahnen gebetet wird und mit Essensgaben der Segen der Vorfahren ersucht wird.

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