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Fair handeln: FAQs...

 

 
  Was bedeutet Fairer Handel?

"Fairer Handel ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt. Durch bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte Produzent/innen und Arbeiter/innen - insbesondere in den Ländern des Südens - leistet der Faire Handel einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung. Fairhandels-Organisationen engagieren sich - gemeinsam mit Verbraucher/innen - für die Unterstützung der Produzent/innen, die Bewusstseinsbildung und die Kamapgnenarbeit zuer Veränderung der Regeln und der Praxis des konventionellen Welthandels."

Definition für Fairen Handel aus der "Charta der Prinzipien des Fairen Handels", auf die sich die international agierenden Netzwerke Fairtrade International und World Fair Trade Organisation (WFTO) 2009 einigten.

 

 
  Woher kommen unsere Produkte?

Die Aufbewahrungsschachteln wurden als einmaliges Angebot von der Frauen-Selbsthilfegruppe Poocharam in der südindischen Stadt Vellore hergestellt.

Unsere Adivasi-Produkte kommen aus der Gudalur-Region in den südindischen Nilgiris-Bergen, von Adivasi (Ureinwohner/innen), welche sich im Adivasi-Netzwerk AMS für die Verbesserung ihrer Lebenssituation organisieren. Tee und Pfeffer werden von Adivasi angebaut und vermarktet, Memory- und Quartett-Spiele haben wir mit Adivasi erarbeitet. Fast 15.000 Adivasi fünf ethnischer Gemeinschaften engagieren sich in diesem Netzwerk für ihre Rechte. Sie arbeiten für nachhaltige Entwicklung unter Bewahrung ihrer Identität. Die Adivasi in etwa 300 Dörfern haben bereits viel erreicht: mit Adivasi-Krankenhaus und Adivasi-Schule, mit dörflicher Entwicklungsarbeit, mit Sparfonds, Aufforstung, Kulturarbeit, Lobbyarbeit sowie mit der gemeinschaftlichen Teeplantage und mit der gemeinschaftlichen Vermarktung von Adivasi-Produkten im alternativen Handelsnetzwerk Just Change.
haben wir in Zusammenarbeit mit dem genannten Adivasi-Netzwerk AMS erarbeitet und
hergestellt. 

Hier...  finden Sie die Gudalur-Region der Nilgiris-Berge in der Karte.

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  Sind unsere Adivasi-Produkte im Weltladen erhältlich?

Fragen Sie in einem Weltladen bei sich vor Ort nach, den Fachgeschäften für Fairen Handel. Einige Weltläden bundesweit unterstützen zum Teil seit längerem die Adivasi und bieten Adivasi-Tee, Adivasi-Pfeffer oder unsere weiteren Produkte in ihrem Sortiment an. Ist Ihr Weltladen interessiert, kann er Adivasi-Produkte bei uns mit Mengenrabatt bestellen. Gern verleihen wir Materialien für Auslage oder Schaufenstergestaltung und vereinbaren Info-Veranstaltungen.


 
  So funktioniert unser Fairer Handel:

Unsere Adivasi-Produkte importieren wir von der "Just Change India Producer Company", der kooperativen Vermarktungsgesellschaft des Adivasi-Netzwerks AMS in den südindischen Nilgiris-Bergen. Beim Import von Adivasi-Tee kooperieren wir seit 2015 zudem logistisch mit der britischen Importorganisation "Just Trading Scotland", Partner der britischen Ehrenamtlichen-Initiative Just Change UK. Da größere Mengen fair gehandelten Adivasi-Tees nach Großbritannien geliefert werden, ist es für uns logistisch sinnvoll, zu kooperieren.

 Alle Produkte sind unter sozial und ökologisch verantwortlichen Bedingungen hergestellt. Die Vermarktung erfolgt zugunsten der Adivasi. Die Preise, die wir partnerschaftlich mit unseren indischen Partner/innen vereinbaren, sichern den Produzent/innen ein ausreichendes Einkommen und tragen zu einer Verbesserung ihrer Lebensbedingungen bei. Gewinne der Adivasi aus dem Fairen Handel kommen der Bildungs- und Gesundheitsarbeit des Adivasi-Netzwerks AMS zugute. Unsere Handelsbeziehungen sind langfristig - seit 1994 besteht unsere Partnerschaft mit den Adivasi, seit 1997 importieren wir Adivasi-Produkte.

Den Verkauf fair gehandelter Adivasi-Produkte organisieren wir mit verantwortlichen Ehrenamtlichen unseres Adivasi-Tee-Projekts, die Ihre Bestellungen bearbeiten. Zudem kooperieren wir mit der schulischen Eine-Welt-AG Lauffen und der Schülerfirma Chameleon in Bretten, welche Adivasi-Produkte in ihrem Schulweltladen und bei ihren Aktionen verkaufen. Wir nehmen auch Bestellungen von Weltläden entgegen, so dass Sie Adivasi-Produkte ggfs. auch in Ihrem Weltladen vor Ort erhalten können. Sofern wir oder die Schülerfirmen Gewinne durch den Verkauf fair gehandelter Adivasi-Produkte erzielen, spenden wir alle Gewinne zugunsten der Adivasi in Südindien oder auch mal bei Bedarf (teilweise) zugunsten unserer Bildungsarbeit in Deutschland.

Wir arbeiten nicht kommerziell: Wir wollen die Adivasi der Gudalur-Region in ihrer Selbsthilfe unterstützen, Wissen und Engagement zum Fairen Handel fördern sowie Kontakte zwischen Konsument/innen (Ihnen) und Produzent/innen (Adivasi) ermöglichen.

 

 
  Warum haben unsere Produkte kein FairTrade-Siegel?

transfair logoEs stimmt: Bei einem Produkt mit dem Fairtrade-Siegel sind Sie auf der sicheren Seite, dass dieses Produkt den Standards des Fairen Handels entspricht. In Deutschland vermarktet und vergibt die unabhängige Initiative TransFair e.V. das Fairtrade-Siegel in Zusammenarbeit mit FLO-Cert bzw. FLO-Cert Germany, welche die Einhaltung der Standards überwachen. Die Produzentenorganisation wird in einem jährlichen Rhythmus kontrolliert. Alle drei Jahre muss das Fairtrade-Siegel erneuert werden, was mit einer besonders umfangreichen Prüfung verbunden ist. Die Zertifizierung und das Label pro verkauftem Produkt sind kostenpflichtig.

Für uns und unsere indischen Partner/innen sind Aufwand für den Zertifizierungsprozess und die Kosten für das Siegel zu hoch.
Ihre gemeinschaftliche Vermarktung von Adivasi-Tee, Adivasi-Pfeffer und anderen Adivasi-Produkten wie zum Beispiel den Waschriegeln erfolgt nur zu einem sehr geringen Teil im Fairen Handel in Partnerschaft mit uns und Partner/innen in Großbritannien. Sie vermarkten ihre Produkte vor Ort im alternativen Handelsnetzwerk Just Change India. Dies wurde von unseren indischen Partner/innen nach dem Kauf der Adivasi-Teeplantage initiiert. Kooperativen von marginalisierten Bevölkerungsgruppen wie Adivasi und Frauen vernetzen sich und handeln ihre Produkte miteinander zu gegenseitigem Vorteil ähnlich der Funktionsweise hierzulande bekannter Regionalwährungen oder Tauschringe. Die Vermarktung erfolgt über die beteiligten Organisationen, doch gibt es erste Just Change-Läden für Nachbarschaft und Öffentlichkeit. Laut Auskunft unserer indischen Partner/innen profitieren von diesem Handelsnetzwerk ca. 40.000 Produzent/innen-Familien in vier indischen Bundesstaaten (Tamil Nadu, Kerala, Andhra Pradesh, Orissa). Die Adivasi der Gudalur-Region vermarkten über ihre Just Change India Producer Company Tee von der gemeinschaftlichen Adivasi-Teeplantage. Adivasi in Orissa vermarkten z.B. Reis, Frauen in Kerala z.B. Kokosnuss-Öl. Für unsere indischen Partner/innen ist dieses Handelsnetzwerk noch wichtiger und weitgehender als die Idee des Fairen Handels, denn an Just Change sind Produzent/innen, Konsument/innen und Investor/innen gleichermaßen auf Augenhöhe beteiligt.

Als kleines Projekt setzen wir mit größtmöglicher Transparenz und persönlichen Kontakten besonders auf das Vertrauen, dass Sie uns und den Adivasi als Kund/innen entgegenbringen.

 

 
  Ist der Adivasi-Pfeffer "bio"?

Nein, der Adivasi-Pfeffer hat keine Zertifizierung als Bioware. Aber: Adivasi-Pfeffer wird in Bio-Qualität hergestellt. Die Pfefferpflanze rankt unbehandelt an Bäumen zwischen Tee- und Kaffeepflanzen auf dem Land von Adivasi-Kleinbauern sowie auf der gemeinschaftlichen Adivasi-Teeplantage. Der Pfeffer wird von Hand gepflückt und sonnengetrocknet. Beim Import erfolgt zudem ein Labortest des Adivasi-Pfeffers zur Einhaltung der EU-Normen. Dieser ergab keine Hinweise auf Pestizide oder Schimmelpilzgifte (Ochratoxine, Aflatoxine); die mikrobiologische Untersuchung zeigte ein einwandfreies Ergebnis.

 

 
  Ist der Adivasi-Tee "bio"?

Nein, der Adivasi-Tee hat keine Zertifizierung als Bioware. Auf der Adivasi-Teeplantage werden möglichst wenige Chemikalien eingesetzt. Insbesondere auf Fungizide zum Schutz vor Pilzbefall vor allem in der regenreichen Zeit des Monsun konnte bisher nicht verzichtet werden. Dafür wäre u.a. ein deutlich größerer Wuchsabstand zwischen den Teepflanzen notwendig. Der geringere Ertrag müsste durch höhere Preise als Bioprodukt ausgeglichen werden - die Ernte von der Adivasi-Teeplantage wird jedoch überwiegend in Indien verkauft, wo es noch kaum einen Markt für teurere Bioprodukte gibt und ein organischer Betrieb der Teeplantage entsprechend nicht wirtschaftlich wäre. Diese Problematik ist den Adivasi bewusst. Im Interesse von Mensch und Umwelt wird möglichst sparsam gespritzt und werden Erntepausen von mindestens zwei Wochen eingehalten.

Eine Schwierigkeit bzw. Besonderheit beim Tee liegt zudem in der Herstellung im Mengenausgleich: Adivasi-Teeplantage "Madhuvana" und die Just Change India Producer Company liefern die geernteten Teeblätter der Adivasi-Teeplantage an eine nahe gelegene Teefabrik, denn Teeblätter können nur wenige Stunden bis zur Verarbeitung gelagert werden. Sie erhalten eine entsprechende Menge verarbeiteten Schwarztee, den sie zugunsten der Adivasi vermarkten. Eine Trennung zwischen ökologisch sowie konventionell angebautem Tee kann dabei nicht gewährleistet werden.

Der Adivasi-Tee wird vor dem Import im Labor getestet. Unser Adivasi-Tee entspricht den EU-Bestimmungen und Grenzwerten.

 

 
  Was bedeutet Mengenausgleich?

Der Adivasi-Tee wird im Mengenausgleich produziert. Das bedeutet:

Es gibt Produkte im fairen Handel, bei denen der Produktinhalt (die verwendeten Rohstoffe) während der Verarbeitung mit anderen Inhalten vermischt werden. Dies ist der Fall bei Kakao, Fruchtsaft, Zucker und Tee. Diese Rohstoffe werden von der Partnerorganisation im fairen Handel geerntet und müssen bereits am Produktionsort im Süden oder während des Verarbeitungsprozesses im Norden mit Nicht-Fairhandels-Rohstoffen gemischt werden. Eine durchgängige physische Trennung von fair und konventionell gehandelten Rohstoffen kann in diesen Fällen nicht garantiert werden.

Beim Mengenausgleich darf nur die entsprechende Menge der verarbeiteten Rohstoffe als fair gehandelt ausgewiesen werden. Der Mengenausgleich wird gestattet, damit die Produzent/innen trotzdem am Fairen Handel teilnehmen können. Dadurch können viele Produzent/innen weiterhin vom fairen Handel profitieren. Außerdem können sich die Konsument/innen von fair gehandelten-Produkten sicher sein, dass sie durch ihren Kauf veranlassen, dass den Kleinbauern bzw. Arbeiter/innen im Fairen Handel direkt die entsprechende Fairtrade-Prämie zukommt – unabhängig von der physischen Rückverfolgbarkeit.

Adivasi-Teeplantage "Madhuvana" und die Just Change India Producer Company liefern die geernteten Teeblätter der Adivasi-Teeplantage an eine nahe gelegene Teefabrik, denn Teeblätter können nur wenige Stunden bis zur Verarbeitung gelagert werden. Sie erhalten eine entsprechende Menge verarbeiteten Schwarztee, den sie zugunsten der Adivasi vermarkten. Bisher wird der geringere Teil der geernteten Teemenge als Schwarztee im Fairen Handel nach Großbritannien und Deutschland sowie über ihr alternatives Handelsnetzwerk "Just Change" in Indien vermarktet - der größte Teil der geernteten Teemenge wird lediglich als Teeblätter an die Teefabrik verkauft. Je mehr Tee die Adivasi im Fairen Handel verkaufen, desto größer sind ihre Einnahmen für ihre Entwicklungs-, Bildungs- und Gesundheitsarbeit.

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Neuigkeiten:

WillkommenEinladung: ATP-Treffen 17. bis 19. März

Wir laden alle Aktiven, Unterstützer/innen und Interessierte herzlich ein zu unserem ATP-Treffen in Marl. Plant mit uns unsere Bildungs- und Projektarbeit, erfahrt Neues aus Gudalur und lernt andere Aktive kennen.  Info & Anmeldung siehe Kontakt.

Wir laden am Sonntag, 19. März um 11 Uhr, herzlich ein zum Gottesdienst in der Pauluskirche Hüls, Römerstraße 57, 45772 Marl-Hüls - mit Informationen zu den Adivasi der Nilgiris-Berge und Kirchen-Café mit Adivasi-Tee.

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2016Für Sie: ATP-Jahresbericht 2016

Alle unsere Projektaktivitäten 2016 im Überblick: zum Jahresbericht 2016...

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GeldDanke: für Ihre Spenden 2016

2016 war unser bisher größter Spendenerfolg in einem Jahr seit der Kirchentags-Kollekte zugunsten der Adivasi-Teeplantage 1999. Wir danken allen Spenderinnen und Spendern für Ihre Spenden für die Adivasi-Teeplantage, die Adivasi-Schule, den Gemüseanbau der Adivasi, unsere Bildungsarbeit und unseren Fairen Handel. Alle Spendenquittungen versenden wir im März mit unseren nächsten Info-Brief. Zum Spendeneingang...

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Kreditabzahlung 2017Adivasi-Land: 77,5 % abgezahlt

Dank Ihren Spenden konnten wir den zinslosen Kredit der Adivasi zum Kauf ihres 70 ha großen Landes weiter abzahlen - zuletzt mit 10.000 Euro im Januar 2017. 2016 zahlten wir insgesamt 38.000 Euro ab. Mit Ihrer Hilfe sind nun bereits 77,5 % des Adivasi-Landes abgezahlt und gehören 54,25 Hektar der Plantage mit Teehängen, Kaffee- und Pfefferpflanzen, mit Wald und nicht zuletzt mit dem Trainingszentrum und Ökotourismus-Hotel "Ecoscape" den Adivasi der Gudalur-Region.

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WorkshopLaden Sie uns ein: Adivasi zu Gast im Mai-Juni

Ca. vom 6. Mai bis 6. Juni haben wir erneut vier indische Referent/innen (Adivasi) aus Gudalur zu Gast in Deutschland. Mit ihnen organisieren wir Unterrichtstunden, Vorträge und Begegnungen in verschiedenen Regionen Deutschlands. Unsere Planungen sind im vollen Gang. Wenn Sie uns einladen oder treffen möchten, nehmen Sie gern Kontakt zu auf. Sie finden uns und die Adivasi beim Evangelischen Kirchentag vom 24. - 28. Mai in Berlin auf dem Markt der Möglichkeiten im Bereich "Fairer Handel". Zu Pfingsten (2. bis 5. Juni) laden wir zu einem erlebnisreichen Wochenend-Seminar mit den Adivasi im Pfälzer Wald herzlich ein.

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Ereignisse:

03-2017 webAMS-Kalender: März 2017

Jährlich bringt das Adivasi-Netzwerk AMS einen Kalender heraus, der auch traditionelle und lokale Feiertage der Adivasi ausweist. Dieser Monat zeigt Adivasi-Mädchen beim Fußball. Die Adivasi haben begonnen, Sportspiele und -turniere für Adivasi-Jugendliche in den Dörfern zu organisieren. Mädchen und Jungen mit ihren Teams nahmen schon mehrfach an Wettkämpfen in Chennai teil.
Zum AMS-Kalender...

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March011. März: Zero Discrimination Day

Dieser Tag der Vereinten Nationen verfolgt das Ziel, gegen jegliche Formen der Diskriminierung vorzugehen. "Die Situation der Adivasi in der Gudalur-Region scheint heute besser als 1986, als wir unsere Arbeit mit den Adivasi begannen", sagen Mari und Stan, Mitbegründer unserer Partnerorganisation ACCORD. "Viele Kinder haben keine Erfahrung mehr mit Diskriminierung gemacht: Dass die Adivasi hier heute besser leben und sich besser kleiden können, die meisten Kinder zur Schule gehen und auch die Adivasi mehr Bildung und Selbstbewusstsein haben, dass hat dazu geführt, dass ihnen weniger Diskriminierung entgegenschlägt." Herausforderungen heute sind angemessene Arbeitsmöglichkeiten für die junge Generation in der Region sowie die Bewahrung der traditionell gemeinschaftlichen Solidarität und des nachhaltigen Lebensstils der Adivasi; ein Problem ist auch der steigende Alkoholkonsum v.a. unter den Männern.
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March077. März: Tag der gesunden Ernährung

Um die Mangelernährung der Adivasi (Ureinwohner/innen) in den südindischen Nilgiris-Bergen zu überwinden, unterstützen ACCORD und das Adivasi-Netzwerk AMS mit unseren Spenden seit 2016 Adivasi-Familien beim Anbau traditioneller Gemüse und Nahrungsmittel wie Spinat, Kürbis, Drumsticks, Yams, Bohnen etc. Dieses Vorhaben ist ein voller Erfolg. Etwa 1.000 Adivasi-Familien bauen bereits seit einigen Monaten Gemüse an - und konnten schon viele ernten (siehe Foto). In 16 Adivasi-Dörfern gibt es zudem Gemeinschaftsgärten, mit denen experimentiert wird, ob der Bedarf eines ganzen Dorfes gedeckt werden kannmehr erfahren...

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March2121. März: Internationaler Tag des Waldes

Dieses Foto nahmen Adivasi der Umweltorganisation Shola Trust in der Nähe von Gudalur auf. "Es ist ein Problem für die Wildtiere, dass Landbesitzer den Wald abholzen", berichtet Ramesh. "Es fällt kaum auf, aber sie vergrößern die Felder Jahr für Jahr." Eine Zeitlang kaufte der Shola Trust mit Fördergeldern Land, um grüne Korridore für Elefanten und andere Wildtiere aufzubauen, aber die Landpreise steigen zu rasant. Wälder haben große Bedeutung für das globale Klima, die Sauerstoffproduktion und den Artenreichtum. Das Adivasi-Netzwerk AMS bemüht sich um das Aufrechterhalten eines ökologisch nachhaltigen Lebensstils bei den Adivasi. V.a. Kattunaicken-Adivasi und Bettakurumba-Adivasi leben in in Walddörfern und haben großes Wissen zu Natur und Wald.

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