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ATP - Aktiv werden

Spendeneingang

 

Ihre Spenden 2016:

 

 22.618,54 Euro

   

 7.685,92 Euro

   

11.548,36 Euro

 

 für die Adivasi-Teeplantage
 in den südindischen Nilgiris-Bergen

   

 für unsere entwicklungsbezogene
 Bildungsarbeit in Deutschland

   

 für die Adivasi-Schule
 im südindischen Gudalur

 

Dies ist ein wunderbarer Erfolg: Ihre Spenden übertreffen das Ergebnis 2015 und sind damit wiederum der bisher zweithöchste Spendeneingang überhaupt nach dem phänomenalen Spendeneingang 2014 im Jahr unseres 20-jährigen Jubiläums.

Dank Ihren Spenden konnten wir den zinslosen Kredit zum Kauf der Teeplantage weiter abzahlen: 2016 zahlten wir insgesamt 38.000 Euro ab dank Ihrer Spenden 2016 und 2015. 2017 konnten wir bis Ende Juni bereits 17.000 Euro Spenden zur Kreditabzahlung überweisen.

Mit Ihrer Hilfe sind nun bereits 78,92 % des Adivasi-Landes abgezahlt und gehören ca. 55 Hektar der Plantage mit Teehängen, Kaffee- und Pfefferpflanzen, mit Wald und nicht zuletzt mit dem Trainingszentrum und Ökotourismus-Hotel "Ecoscape" den Adivasi.

   

Die Spenden für unsere Bildungs- und Projektarbeit ergänzten die uns bewilligten Fördermittel und bescherten uns 2016 erneut einen ausgeglichenen Haushalt. Wir konnten alle unsere Vorhaben und unsere geschäftsführende Bildungsreferentin (in Teilzeit) ohne Schwierigkeiten finanzieren.

Auch 2016 zeigte sich wiederum unsere lebendige Partnerschaft und Bildungsarbeit mit Adivasi. Unter anderem gestalteten wir mit dem Adivasi Ramesh im November 2016 erfolgreich ein dreiwöchiges Bildungsprogramm in Deutschland.

   

Noch nie haben Sie so viel für die Adivasi-Schule und Bildung der Adivasi in der Gudalur-Region gespendet wie 2016.

Mit 8.368,36 Euro aus einem Spenden-Lauf des Hölderlin-Gymnasiums Lauffen unterstützten wir den neuen Jahreskurs zur beruflichen Orientierung von Adivasi-Jugendlichen mit Internatsbetreuung an der Adivasi-Schule.

1.220 Euro Spenden finanzierten eine solarbetriebene Warmwasseranlage für die seit 2016 neu bestehende Adivasi-Internatsschule für Adivasi-Kinder in Gudalur. 300 Euro unterstützen das weitere Angebot eines nahrhaften Frühstücks-Drinks aus Ragi & Algen an der Schule. 60 Euro trugen zum Kauf von Pullovern für die kleinen Internats-Schüler/innen bei. Weitere 1.600 Euro Spenden unterstützen frei die Adivasi-Schule und Bildung der Adivasi in der Gudalur-Region.

  Kreditabzahlung 06-2017
   
   

 

     
     

 7.529,26 Euro

   

 1.200,- Euro

     

 für den Gemüseanbau durch Adivasi-
 Familien gegen Mangelernährung

   

 für unseren Fairen Handel mit
 Adivasi-Produkten

     

Dank dieser Spenden bauen 1.000 Adivasi-Familien und mehrere Dorf- und Jugendgruppen Gemüse an. Denn die Adivasi in den Nilgiris-Bergen leiden unter Mangelernährung.

Seit April 2016 unterstützen die Adivasi-Organisation ACCORD und das Adivasi-Netzwerk AMS Adivasi-Familien beim Anbau von Gemüse. Das Projekt unterstützt Adivasi-Familien beim Anbau traditioneller Gemüse und Nahrungsmittel wie Spinat, Kürbis, Drumsticks, Yams, Bohnen etc. Die Familien erhalten ein Set mit Samen und personelle Unterstützung. Die Animator/innen des Adivasi-Netzwerks informieren über gesunde Ernährung. Sie kaufen, tauschen und ziehen Samen heran, geben die Samen-Sets an Interessierte aus und begleiten langfristig den Anbau. Adivasi-Familien unterstützen sich gegenseitig. Auch Dorf-Gruppen und Adivasi-Jugendgruppen beteiligen sich an den Gärten.

Die Spenden von 7.529,25 Euro resultieren aus dem Verkauf von 8.460 Advents-Kalendern der Initiative "24 gute Taten" im Advent 2015, die damit 24 gemeinnützige Projekte unterstützte.
Im Frühjahr 2016 leiteten wir die Spenden zu 100% an ACCORD & AMS weiter. Ohne diese Spenden hätte diese Projektidee noch nicht umgesetzt werden können.

Ein Zwischenbericht vom Gemüseanbau der Adivasi vom Herbst 2016: Unser Zwischenbericht für Sie...

   

Die Hammer Kommune spendete die Gewinne, die sie bis Ende 2016 aus dem Verkauf fair gehandelter Adivasi-Produkte erzielte, für unseren Fairen Handel.

Seit Januar 2017 hat unser ATP die Vermarktung der fair gehandelten Produkte von der Hammer Kommune übernommen, und daher braucht das ATP zunächst auch etwas Kapital, um den Einkauf finanzieren zu können. Künftige Gewinne im Fairen Handel wird das ATP, so wie bisher die Hammer Kommune, zugunsten der Adivasi spenden.

 

 

Wir danken allen Spenderinnen
und Spendern.

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Fair handeln: FAQs...

 

 
  Was bedeutet Fairer Handel?

"Fairer Handel ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt. Durch bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte Produzent/innen und Arbeiter/innen - insbesondere in den Ländern des Südens - leistet der Faire Handel einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung. Fairhandels-Organisationen engagieren sich - gemeinsam mit Verbraucher/innen - für die Unterstützung der Produzent/innen, die Bewusstseinsbildung und die Kamapgnenarbeit zuer Veränderung der Regeln und der Praxis des konventionellen Welthandels."

Definition für Fairen Handel aus der "Charta der Prinzipien des Fairen Handels", auf die sich die international agierenden Netzwerke Fairtrade International und World Fair Trade Organisation (WFTO) 2009 einigten.

 

 
  Woher kommen unsere Produkte?

Die Aufbewahrungsschachteln wurden als einmaliges Angebot von der Frauen-Selbsthilfegruppe Poocharam in der südindischen Stadt Vellore hergestellt.

Unsere Adivasi-Produkte kommen aus der Gudalur-Region in den südindischen Nilgiris-Bergen, von Adivasi (Ureinwohner/innen), welche sich im Adivasi-Netzwerk AMS für die Verbesserung ihrer Lebenssituation organisieren. Tee und Pfeffer werden von Adivasi angebaut und vermarktet, Memory- und Quartett-Spiele haben wir mit Adivasi erarbeitet. Fast 15.000 Adivasi fünf ethnischer Gemeinschaften engagieren sich in diesem Netzwerk für ihre Rechte. Sie arbeiten für nachhaltige Entwicklung unter Bewahrung ihrer Identität. Die Adivasi in etwa 300 Dörfern haben bereits viel erreicht: mit Adivasi-Krankenhaus und Adivasi-Schule, mit dörflicher Entwicklungsarbeit, mit Sparfonds, Aufforstung, Kulturarbeit, Lobbyarbeit sowie mit der gemeinschaftlichen Teeplantage und mit der gemeinschaftlichen Vermarktung von Adivasi-Produkten im alternativen Handelsnetzwerk Just Change.
haben wir in Zusammenarbeit mit dem genannten Adivasi-Netzwerk AMS erarbeitet und
hergestellt. 

Hier...  finden Sie die Gudalur-Region der Nilgiris-Berge in der Karte.

mehr lesen... 

 

 
  Sind unsere Adivasi-Produkte im Weltladen erhältlich?

Fragen Sie in einem Weltladen bei sich vor Ort nach, den Fachgeschäften für Fairen Handel. Einige Weltläden bundesweit unterstützen zum Teil seit längerem die Adivasi und bieten Adivasi-Tee, Adivasi-Pfeffer oder unsere weiteren Produkte in ihrem Sortiment an. Ist Ihr Weltladen interessiert, kann er Adivasi-Produkte bei uns mit Mengenrabatt bestellen. Gern verleihen wir Materialien für Auslage oder Schaufenstergestaltung und vereinbaren Info-Veranstaltungen.


 
  So funktioniert unser Fairer Handel:

Unsere Adivasi-Produkte importieren wir von der "Just Change India Producer Company", der kooperativen Vermarktungsgesellschaft des Adivasi-Netzwerks AMS in den südindischen Nilgiris-Bergen. Beim Import von Adivasi-Tee kooperieren wir seit 2015 zudem logistisch mit der britischen Importorganisation "Just Trading Scotland", Partner der britischen Ehrenamtlichen-Initiative Just Change UK. Da größere Mengen fair gehandelten Adivasi-Tees nach Großbritannien geliefert werden, ist es für uns logistisch sinnvoll, zu kooperieren.

 Alle Produkte sind unter sozial und ökologisch verantwortlichen Bedingungen hergestellt. Die Vermarktung erfolgt zugunsten der Adivasi. Die Preise, die wir partnerschaftlich mit unseren indischen Partner/innen vereinbaren, sichern den Produzent/innen ein ausreichendes Einkommen und tragen zu einer Verbesserung ihrer Lebensbedingungen bei. Gewinne der Adivasi aus dem Fairen Handel kommen der Bildungs- und Gesundheitsarbeit des Adivasi-Netzwerks AMS zugute. Unsere Handelsbeziehungen sind langfristig - seit 1994 besteht unsere Partnerschaft mit den Adivasi, seit 1997 importieren wir Adivasi-Produkte.

Den Verkauf fair gehandelter Adivasi-Produkte organisieren wir mit verantwortlichen Ehrenamtlichen unseres Adivasi-Tee-Projekts, die Ihre Bestellungen bearbeiten. Zudem kooperieren wir mit der schulischen Eine-Welt-AG Lauffen und der Schülerfirma Chameleon in Bretten, welche Adivasi-Produkte in ihrem Schulweltladen und bei ihren Aktionen verkaufen. Wir nehmen auch Bestellungen von Weltläden entgegen, so dass Sie Adivasi-Produkte ggfs. auch in Ihrem Weltladen vor Ort erhalten können. Sofern wir oder die Schülerfirmen Gewinne durch den Verkauf fair gehandelter Adivasi-Produkte erzielen, spenden wir alle Gewinne zugunsten der Adivasi in Südindien oder auch mal bei Bedarf (teilweise) zugunsten unserer Bildungsarbeit in Deutschland.

Wir arbeiten nicht kommerziell: Wir wollen die Adivasi der Gudalur-Region in ihrer Selbsthilfe unterstützen, Wissen und Engagement zum Fairen Handel fördern sowie Kontakte zwischen Konsument/innen (Ihnen) und Produzent/innen (Adivasi) ermöglichen.

 

 
  Warum haben unsere Produkte kein FairTrade-Siegel?

transfair logoEs stimmt: Bei einem Produkt mit dem Fairtrade-Siegel sind Sie auf der sicheren Seite, dass dieses Produkt den Standards des Fairen Handels entspricht. In Deutschland vermarktet und vergibt die unabhängige Initiative TransFair e.V. das Fairtrade-Siegel in Zusammenarbeit mit FLO-Cert bzw. FLO-Cert Germany, welche die Einhaltung der Standards überwachen. Die Produzentenorganisation wird in einem jährlichen Rhythmus kontrolliert. Alle drei Jahre muss das Fairtrade-Siegel erneuert werden, was mit einer besonders umfangreichen Prüfung verbunden ist. Die Zertifizierung und das Label pro verkauftem Produkt sind kostenpflichtig.

Für uns und unsere indischen Partner/innen sind Aufwand für den Zertifizierungsprozess und die Kosten für das Siegel zu hoch.
Ihre gemeinschaftliche Vermarktung von Adivasi-Tee, Adivasi-Pfeffer und anderen Adivasi-Produkten wie zum Beispiel den Waschriegeln erfolgt nur zu einem sehr geringen Teil im Fairen Handel in Partnerschaft mit uns und Partner/innen in Großbritannien. Sie vermarkten ihre Produkte vor Ort im alternativen Handelsnetzwerk Just Change India. Dies wurde von unseren indischen Partner/innen nach dem Kauf der Adivasi-Teeplantage initiiert. Kooperativen von marginalisierten Bevölkerungsgruppen wie Adivasi und Frauen vernetzen sich und handeln ihre Produkte miteinander zu gegenseitigem Vorteil ähnlich der Funktionsweise hierzulande bekannter Regionalwährungen oder Tauschringe. Die Vermarktung erfolgt über die beteiligten Organisationen, doch gibt es erste Just Change-Läden für Nachbarschaft und Öffentlichkeit. Laut Auskunft unserer indischen Partner/innen profitieren von diesem Handelsnetzwerk ca. 40.000 Produzent/innen-Familien in vier indischen Bundesstaaten (Tamil Nadu, Kerala, Andhra Pradesh, Orissa). Die Adivasi der Gudalur-Region vermarkten über ihre Just Change India Producer Company Tee von der gemeinschaftlichen Adivasi-Teeplantage. Adivasi in Orissa vermarkten z.B. Reis, Frauen in Kerala z.B. Kokosnuss-Öl. Für unsere indischen Partner/innen ist dieses Handelsnetzwerk noch wichtiger und weitgehender als die Idee des Fairen Handels, denn an Just Change sind Produzent/innen, Konsument/innen und Investor/innen gleichermaßen auf Augenhöhe beteiligt.

Als kleines Projekt setzen wir mit größtmöglicher Transparenz und persönlichen Kontakten besonders auf das Vertrauen, dass Sie uns und den Adivasi als Kund/innen entgegenbringen.

 

 
  Ist der Adivasi-Pfeffer "bio"?

Nein, der Adivasi-Pfeffer hat keine Zertifizierung als Bioware. Aber: Adivasi-Pfeffer wird in Bio-Qualität hergestellt. Die Pfefferpflanze rankt unbehandelt an Bäumen zwischen Tee- und Kaffeepflanzen auf dem Land von Adivasi-Kleinbauern sowie auf der gemeinschaftlichen Adivasi-Teeplantage. Der Pfeffer wird von Hand gepflückt und sonnengetrocknet. Beim Import erfolgt zudem ein Labortest des Adivasi-Pfeffers zur Einhaltung der EU-Normen. Dieser ergab keine Hinweise auf Pestizide oder Schimmelpilzgifte (Ochratoxine, Aflatoxine); die mikrobiologische Untersuchung zeigte ein einwandfreies Ergebnis.

 

 
  Ist der Adivasi-Tee "bio"?

Nein, der Adivasi-Tee hat keine Zertifizierung als Bioware. Auf der Adivasi-Teeplantage werden möglichst wenige Chemikalien eingesetzt. Insbesondere auf Fungizide zum Schutz vor Pilzbefall vor allem in der regenreichen Zeit des Monsun konnte bisher nicht verzichtet werden. Dafür wäre u.a. ein deutlich größerer Wuchsabstand zwischen den Teepflanzen notwendig. Der geringere Ertrag müsste durch höhere Preise als Bioprodukt ausgeglichen werden - die Ernte von der Adivasi-Teeplantage wird jedoch überwiegend in Indien verkauft, wo es noch kaum einen Markt für teurere Bioprodukte gibt und ein organischer Betrieb der Teeplantage entsprechend nicht wirtschaftlich wäre. Diese Problematik ist den Adivasi bewusst. Im Interesse von Mensch und Umwelt wird möglichst sparsam gespritzt und werden Erntepausen von mindestens zwei Wochen eingehalten.

Eine Schwierigkeit bzw. Besonderheit beim Tee liegt zudem in der Herstellung im Mengenausgleich: Adivasi-Teeplantage "Madhuvana" und die Just Change India Producer Company liefern die geernteten Teeblätter der Adivasi-Teeplantage an eine nahe gelegene Teefabrik, denn Teeblätter können nur wenige Stunden bis zur Verarbeitung gelagert werden. Sie erhalten eine entsprechende Menge verarbeiteten Schwarztee, den sie zugunsten der Adivasi vermarkten. Eine Trennung zwischen ökologisch sowie konventionell angebautem Tee kann dabei nicht gewährleistet werden.

Der Adivasi-Tee wird vor dem Import im Labor getestet. Unser Adivasi-Tee entspricht den EU-Bestimmungen und Grenzwerten.

 

 
  Was bedeutet Mengenausgleich?

Der Adivasi-Tee wird im Mengenausgleich produziert. Das bedeutet:

Es gibt Produkte im fairen Handel, bei denen der Produktinhalt (die verwendeten Rohstoffe) während der Verarbeitung mit anderen Inhalten vermischt werden. Dies ist der Fall bei Kakao, Fruchtsaft, Zucker und Tee. Diese Rohstoffe werden von der Partnerorganisation im fairen Handel geerntet und müssen bereits am Produktionsort im Süden oder während des Verarbeitungsprozesses im Norden mit Nicht-Fairhandels-Rohstoffen gemischt werden. Eine durchgängige physische Trennung von fair und konventionell gehandelten Rohstoffen kann in diesen Fällen nicht garantiert werden.

Beim Mengenausgleich darf nur die entsprechende Menge der verarbeiteten Rohstoffe als fair gehandelt ausgewiesen werden. Der Mengenausgleich wird gestattet, damit die Produzent/innen trotzdem am Fairen Handel teilnehmen können. Dadurch können viele Produzent/innen weiterhin vom fairen Handel profitieren. Außerdem können sich die Konsument/innen von fair gehandelten-Produkten sicher sein, dass sie durch ihren Kauf veranlassen, dass den Kleinbauern bzw. Arbeiter/innen im Fairen Handel direkt die entsprechende Fairtrade-Prämie zukommt – unabhängig von der physischen Rückverfolgbarkeit.

Adivasi-Teeplantage "Madhuvana" und die Just Change India Producer Company liefern die geernteten Teeblätter der Adivasi-Teeplantage an eine nahe gelegene Teefabrik, denn Teeblätter können nur wenige Stunden bis zur Verarbeitung gelagert werden. Sie erhalten eine entsprechende Menge verarbeiteten Schwarztee, den sie zugunsten der Adivasi vermarkten. Bisher wird der geringere Teil der geernteten Teemenge als Schwarztee im Fairen Handel nach Großbritannien und Deutschland sowie über ihr alternatives Handelsnetzwerk "Just Change" in Indien vermarktet - der größte Teil der geernteten Teemenge wird lediglich als Teeblätter an die Teefabrik verkauft. Je mehr Tee die Adivasi im Fairen Handel verkaufen, desto größer sind ihre Einnahmen für ihre Entwicklungs-, Bildungs- und Gesundheitsarbeit.

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Multiplikator/in sein


Multiplikatorin oder Multiplikator für das Adivasi-Tee-Projekt zu sein, das bedeutet, unsere Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit aktiv zu unterstützen.

  Machen Sie das ATP bekannter:

   

MultiplikatorIn 1

 

Geben Sie unsere Internetseite und unseren Info-Brief an Bekannte weiter. Gern schicken wir Ihnen und Interessierten unseren Info-Brief per mail oder Post zu. ... Legen Sie unsere Info-Projektflyer oder hängen Sie eins unserer Poster an geeigneter Stelle aus oder geben Sie diese zum Beispiel an Ihren Weltladen, Ihre Kirchengemeinde, eine Orts-ESG oder eine entwicklungspolitische Initiative. ... Weisen Sie Lehrer/innen auf unsere Bildungsarbeit und Unterrichtsmaterialien hin. ... Informieren Sie uns, welche Kooperationen mit Organisation oder Veranstaltungsreihen für uns möglich sein könnten. ...

     

  Bieten Sie unsere Adivasi-Produkte an:

   

MultiplikatorIn 2

 

Wie wär´s mit unseren fair gehandelten Adivasi-Produkten, zum Beispiel dem sehr aromatischen Adivasi-Pfeffer, als kleine Aufmerksamkeit? Auch eine attraktive Geschenk-Box können Sie sich aus unserem Angebot zusammen stellen. ... Bieten Sie Ihren Gästen aus unserem Adivasi-Schwarztee zubereiteten Adivasi-Eistee oder indischen Gewürztee an - Informationen, Flyer oder schöne Bild-Postkarten dazu erhalten Sie auch von uns. ... Präsentieren Sie in Ihrem Weltladen die Adivasi-Produkte im Schaufenster oder auf einem Thementisch - gern leihen wir Ihnen geeignete Bild- bzw. Schautafeln oder Gegenstände aus. ... Wie wär´s mit einem "fairen Regal": Kaufen Sie Adivasi-Produkte zum Mengenrabatt und biete Sie diese in Ihrer Cafeteria oder zum Beispiel an Ihrem Arbeitsplatz mit Kasse des Vertrauens an - Info-Poster oder Info-Aufsteller können wir Ihnen in Absprache zuschicken. ...

Unsere Adivasi-Produkte finden Sie unter "Fair handeln".

     

 Laden Sie uns und indische Gäste ein:

   

MultiplikatorIn 3

 

Laden Sie uns für eine Veranstaltung ein, auch mit Referent/innen unserer indischen Projektpartner/innen: Wir freuen uns über Ihre Einladung in Weltladen, Kirchengemeinde, Gottesdienst, Universität, öffentliche Einrichtung, Programmkino etc. ... Wir gestalten mit Ihnen Unterricht und Veranstaltungen zu Themen rund um Adivasi & Globalisierung, nachhaltige Entwicklung & Selbsthilfe, interkulturelle Begegnung & Kommunikation, Fairen Handel & Nachhaltigkeit am Beispiel der Erfahrungen in unserer Projektpartnerschaft mit südindischen Adivasi. ... Gern organisieren wir mit Ihnen auch Begegnung und Austausch mit Adivasi in Kindertagesstätte, Jugendgruppe, Konfirmandenunterricht oder sozialen Einrichtungen.

Verständigungssprache mit den indischen Gästen ist Englisch mit Übersetzung. Die meist vier indischen Gäste werden von ein oder zwei deutschen Aktiven unseres Projektes begleitet. Wir finanzieren den Besuch der Adivasi und unsere Projektarbeit mit Fördergeldern und Spenden. Ihre Spenden oder Fahrtkostenzuschüsse sind willkommen, aber keine Bedingung.

     

 Gestalten Sie mit uns Bildungsarbeit:

   

MultiplikatorIn 4

 

Wir laden Sie als Student/in, Lehrer/in, Pfarrer/in, Pädagog/in, Aktive der Eine-Welt-Arbeit etc. herzlich ein, mit uns Bildungsveranstaltungen für nachhaltige Entwicklung zu Themen rund um Adivasi oder Fairen Handel zu organisieren, vorzubereiten und durchzuführen. Sprechen Sie uns für Kooperation und Unterstützung an, gestalten Sie mit unserem Unterrichtsmaterial Schulstunden, präsentieren Sie unsere Ausstellungsmaterialien, bringen Sie mit unseren Materialien, Erfahrungen und Ideen Themen globaler Entwicklung in Ihrem Umfeld ein. 

Mehr über unsere Angebote an Veranstaltungen und Materialien erfahren Sie unter "Unsere Bildungsarbeit".
Wir freuen uns über Ihre Initiative und Ihre Anregungen.

     

 Mach mit beim Adivasi-Tee-Projekt:

   

MultiplikatorIn 5

 

Du musst nicht formell dem Projekt beitreten. Triff Dich sich mit anderen Ehrenamtlichen bei unseren Multiplikator/innen-Treffen und bereichere unsere Diskussionen mit Deinen Ideen; eine regelmäßige Teilnahme ist nicht erforderlich. Lerne unsere Projekt- und Bildungsarbeit kennen und werde aktiv entsprechend Deinen Möglichkeiten. Unsere Projekt- und Bildungsarbeit lebt vom ehrenamtlichen Engagment.

... bereite eine Veranstaltung vor ... begleite unsere indischen Gäste in Deutschland ... betreue einen Infostand ... organisiere eine Ausstellung ... mach mit bei unserem Programm zum Evangelischen Kirchentag ... informiere mögliche Kooperationspartner/innen über unsere Bildungs- und Projektarbeit, knüpfe Kontakte und initiiere neue Ideen ... wirb Spenden ein ... erledige den Einkauf für unsere Projekttreffen ... schreibe Texte und Artikel ... übersetze ... mach mit bei der Erstellung von Medien und Bildungsmaterialien ... gestalte unsere Seminare, Klassenfahrten, Veranstaltungen ...

Die nächsten Termine erfährst Du unter "Teilnehmen" - oder nimm einfach Kontakt auf.

Teilnehmen


Sie sind herzlich eingeladen.

 Multiplikator/innen-Treffen:

 

im November 2017 (Ort N.N.)

Wer:

 

Unsere Multiplikator/innen-Treffen finden für alle Aktiven des Adivasi-Tee-Projekts statt und sind immer offen für alle Interessierten aus Nah und Fern. Auch Neulinge finden meist schnell einen Einstieg in die Themen und die Gruppe, die meist ebenso wie das Adivasi-Tee-Projekt sehr bunt altersgemischt ist. Sie brauchen kein Vorwissen; auf dem Treffen geben wir zu allen Diskussionspunkten Hintergrundinformationen und "den Neuen" einen inhaltlichen Einstieg in unsere Projektarbeit. Alle Anwesenden diskutieren und entscheiden gleichermaßen mit - Sie brauchen kein Mitglied zu sein. Bitte melden Sie sich an.

Was:

 

Als Projekt mit bundesweit aktiven Mitgliedern und Ehrenamtlichen veranstalten wir etwa vier Mal im Jahr ein Wochenend-Treffen, um uns über aktuelle Entwicklungen bei unseren indischen Partner/innen und in unserer Arbeit auszutauschen, um aktuelle Fragen unserer Projektarbeit zu diskutieren, uns (besser) kennenzulernen und unser Projekt vor Ort zu präsentieren.

Wo:

 

Unsere Treffen finden an wechselnden Ort im Bundesgebiet statt. Wir übernachten und tagen in Begegnungsräumen von Kirchengemeinden, Orts-ESGn (Evangelische Studentengemeinden) oder Schulen. Schlafsack und Isomatte sind mitzubringen. Programm, Adresse und Wegbeschreibung verschicken wir nach Anmeldung.

Wann:

 

Anreise jeweils ab Freitag 18 Uhr. Abreise jeweils Sonntag Vormittag. Auch eine teilweise Teilnahme ist möglich, z.B. ohne Übernachtung nur am Samstag.

Kosten:

 

Für die Verpflegung erheben wir einen geringen Teilnahmebeitrag von 10 Euro. Fahrtkosten (DB 2. Kl., möglichst Sparpreise) werden (ggfs. anteilig) erstattet.

 

 Seminar/ ATP-Jahrestreffen:

 

 22. - 24. September 2017 in Gießen

Wer:

 

Zwei indische Referent/innen unserer indischen Partnerorganisationen sowie alle Mitglieder, Unterstützer/innen und Interessierte.

Was:

 

Eine Programmmischung aus thematischen Inputs zu entwicklungspolitischen Themen unserer Partnerschafts- und Projektarbeit, Berichten vom Adivasi-Netzwerk AMS aus Gudalur und aus dem ATP, kulturellem Rahmen- bzw. Freizeitprogramm und Beisammensein für (besseres) Kennenlernen, Austausch und Vernetzung.

Wo:

 

in der Jugendherberge Gießen

Wann:

 

Beginn: Freitag Abend 18 Uhr
Ende: Sonntag Nachmittag 14 Uhr

Kosten:

 

Wir erheben einen Teilnahmebeitrag von 30 Euro, ermäßigt 20 Euro für Unterkunft, Verpflegung und Programm. Fahrtkosten (DB 2. Kl.) werden zu 50% erstattet.

 

 nächstes Bildungsprogramm mit Adivasi:

 

 im Mai-Juni 2019 in Deutschland

Wer, was, wo:

 

Anlässlich des Deutschen Evangelischen Kirchentages, an dem wir mitwirken, laden wir erneut vier indische Referent/innen (Adivasi) aus Gudalur ein. Zudem organisieren wir Unterrichts- und Bildungsveranstaltungen sowie Begegnungen in verschiedenen Regionen Deutschlands.

Wir freuen uns über Ihre Einladung in Schule, Hochschule, Weltladen andere in andere Einrichtungen. Nehmen Sie gern Kontakt zu auf.

 

 Keine Freiwilligenarbeit in Indien:

   

Das Adivasi-Tee-Projekt ist personell nicht in Indien aktiv. Unsere indischen Projektpartner/innen planen, gestalten und finanzieren ihre Entwicklungsarbeit mit Adivasi und indischen Fachkräften vor Ort. Wir vermitteln keine Praktika oder Freiwilligendienste zu unseren indischen Partner/innen oder anderen Projekten. Eine solche Vermittlung ist nicht Ziel unserer Partnerschaft und übersteigt zudem die personellen und organisatorischen Kapazitäten von uns und unseren indischen Partner/innen.
Wir möchten Sie ausdrücklich bitten, nicht ohne Absprachen und gemeinsame Vorbereitungen unsere indischen Partner/innen zu besuchen. Ein solcher Projekttourismus ist nicht im Interesse unserer indischen Partner/innen. Bitte haben Sie Verständnis, dass jeder Aufenthalt finanzielle Kosten, materielle Aufwendungen und v.a. personelle Belastungen mit sich bringt und durchaus die Arbeit vor Ort beeinträchtigen kann.

Gern können Sie unsere indischen Projektpartner/innen während unserer Begegnungsreisen in Deutschland kennen lernen. Kommen Sie zu unseren Veranstaltungen, laden uns zu Kooperationen ein oder seien Sie Gastgeber/in für Adivasi.

Ehrenamtlich Aktive des Adivasi-Tee-Projektes, Unterstützer/innen und Kooperationspartner/innen können privat oder im Rahmen unserer Gruppen-Lernreisen zu unseren Projektpartner/innen nach Indien reisen. Auch diese privat finanzierten Besuche werden langfristig abgesprochen, um Belastungen zu vermeiden. Kommen Sie doch zu unserem nächsten Multiplikator/innen-Treffen mal vorbei, um unser Projekt näher kennenzulernen. Vielleicht haben Sie Lust und Gelegenheit, mit uns in Deutschland für die Adivasi aktiv zu werden? Wir würden uns freuen.

Fair handeln

 Kaufen Sie unsere fair gehandelten Adivasi-Produkte.

Sie unterstützen damit die Selbsthilfe von 15.000 Adivasi (Ureinwohner/innen) in den südindischen Nilgiris-Bergen. 

So bestellen Sie:
Bestellen Sie unsere Adivasi-Produkte ganz einfach per e-mail. Bitte teilen Sie uns mit Ihrer Bestellung auch mit, ob bzw. wie viele kostenlose ATP-Info-Flyer Sie wünschen.
Wir liefern an Einzelpersonen sowie Wiederverkäufer (z.B. Weltläden, Schülerfirmen). Die Versandkosten werden Ihnen in Rechnung gestellt. Die Rechnung liegt der Lieferung bei.

 FAQ - häufig gestellte Fragen...
 
Adivasi-Pfeffer
Pfeffer
50 g schwarze Pfefferkörner

2,30 Euro (1,80 Euro bei Bestellung ab 10 Stück)

kräftig aromatisch im Geschmack, aromadicht und wiederverschließbar verpackt

Bestellung unter:
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Mindestens haltbar bis 15/08/2019

 
Der Pfeffer wurde angebaut, handgepflückt und sonnengetrocknet von Adivasi in den südindischen Nilgiris-Bergen. Pfeffer ist eine Kletterpflanze und wird auf der Adivasi-Teeplantage und von Adivasi-Kleinbauern in Mischkultur mit Tee angebaut. 
 
Adivasi-Tee
Tee
100 g loser Schwarztee

2,50 Euro (2,00 Euro bei Bestellung ab 10 Stück)

Der Tee ist kräftig, aber verträglich, sollte nur kurz ziehen und schmeckt besonders mit Milch.
aromadicht und wiederverschließbar verpackt

Bestellung unter:
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Mindestens haltbar bis 15/08/2019

 

Tee wird auf der gemeinschaftlichen Adivasi-Teeplantage "Madhuvana" und von Adivasi-Kleinbauern angebaut.

 

 
Adivasi-Teebeutel


Teebeutel
25 Teebeutel (50 g)

2,00 Euro (1,80 Euro bei Bestellung ab 10 Stück)

Der Tee ist kräftig, aber verträglich, sollte nur kurz ziehen und schmeckt besonders mit Milch.
aromadicht und wiederverschließbar verpackt

Bestellung unter:
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Mindestens haltbar bis 15/08/2019

 

Tee wird auf der gemeinschaftlichen Adivasi-Teeplantage "Madhuvana" und von Adivasi-Kleinbauern angebaut.

 
 Box
Aufbewahrungs-Schachtel

10,00 Euro pro Schachtel

Box 1: ca. 31 cm B/ 22 cm T/ 10 cm H (A4)
Box 2: ca. 20 cm B/ 20 cm T/ 15 cm hoch

Bestellung unter: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
 
Die Schachteln sind aus den Blättern der Palmyra-Palme geflochten. Hergestellt von der Frauen-Selbsthilfegruppe Poocharam in der südindischen Stadt Vellore. 

Einmaliges Angebot - nur solange der Vorrat reicht.

   
 Quartett-Spiel
Quartett-Spiel

4,00 Euro (3,50 Euro bei Bestellung ab 10 Stück)

auf Deutsch sowie auf Englisch erhältlich
32 Spielkarten (7*10 cm) mit Anleitung, im Baumwollbeutel

Bestellung unter: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

 
Das Quartett-Spiel erarbeiteten wir in Zusammenarbeit mit unseren indischen Partner/innen. Auf den Spielkarten stellen sich acht Adivasi-Kinder vor. Die Quartett-Kategorien umfassen *Familie, *Arbeit, *Schule, *Freizeit. Adivasi nähten die Baumwollbeutel.

Einmaliges Angebot - nur solange der Vorrat reicht.

 
 Postkarte
Postkarten

0,50 Euro (0,40 Euro bei Bestellung ab 10 Stück)

12 Motive erhältlich

Bestellung unter: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
 
Die qualitativ hochwertigen Postkarten zeigen Szenen aus dem Alltag der Adivasi, mit Bildbeschreibung auf der Rückseite.

Jedes Motiv solange der Vorrat reicht.

 

 

 Machen Sie die Adivasi-Produkte bekannter.

Bieten Sie die Adivasi-Produkte bei einer Feier Ihren Gästen an oder am Arbeitsplatz im Kollegium. Bringen Sie fair gehandelten Adivasi-Tee in das Uni-Café oder in Ihre Kantine. Weisen Sie den Weltladen in Ihrem Ort auf die fair gehandelten Adivasi-Produkte hin, verschenken Sie die Adivasi-Produkte Ihren Nächsten.

Sie wollen Ihren Verkauf von Adivasi-Produkten mit einem Besuch von Adivasi verbinden, mit einer Ausstellung oder einer Veranstaltung? Sie möchten einen Tee-Ausschank oder Marktstand organisieren oder eine nachhaltige Schülerfirma aufbauen? Sie wünschen weitere Materialien, Informationen oder Unterstützung? Wunderbar.
Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wir arbeiten gern mit Ihnen zusammen.

 

 

Neuigkeiten:

elephantEinladung: ATP-Jahrestreffen 22. bis 24. September

In der Jugendherberge Gießen treffen sich Aktive und Unterstützer/innen mit zwei indischen Delegierten unserer Projektpartner/innen für Diskussionen, kreatives Lernen & Networking. zum Programm...

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WillkommenEinladung: Mitgliederversammlung 23.09.

Alle Mitglieder, Unterstützer/innen und Interessierten sind herzlich eingeladen, an unserer Mitgliederversammlung am Samstag, den 23. September, in Gießen teilzunehmen. zur Einladung...

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AusgezeichnetAusgezeichnet: Unser Unterricht zu Adivasi

Von uns konzipierter und mit der Lehrerin Anke Jutrzenka gestalteter Unterricht wurde ausgezeichnet. Das Wahlpflichtfach Globales Lernen im Fach Gesellschaftskunde an der Integrierten Gesamtschule Celle darf nun den Titel "Faire Schulklasse - Klasse des Fairen Handels des Schuljahres 2016/17" tragen. Mehr Infos unter www.faire-schulklasse.de...
Interessierte Schüler/innen und Schüler der 7. Klassen beschäftigten sich im gesamten Schuljahr wöchentlich zwei Stunden mit Indigenen weltweit, Adivasi in Indien, Nachhaltigkeit und Fairem Handel. Ein Höhepunkt war unser Schulprojekttag mit indischen Gästen des Adivasi-Tee-Projekts für die gesamte Jahrgangsstufe. Nach der ersten Erprobung wird dieser Projektunterricht zu Adivasi an der IGS Celle in diesem Schuljahr fortgesetzt und mit uns weiter verbessert und dokumentiert - damit künftig auch andere Schulen diesem ausgezeichneten Beispiel nachfolgen können.

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KreditabzahlungDanke: Teeplantagen-Kredit weiter abgezahlt

Bis Ende Juni 2017 konnten wir dank Ihrer Spenden bereits 17.000 Euro Spenden zur Kreditabzahlung überweisen. Mit Ihrer Hilfe sind nun 79 % des Teeplantagen-Landes abgezahlt und gehören den Adivasi der Gudalur-Region. mehr...

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Ereignisse:

09-2017 webAMS-Kalender: September 2017

Jährlich bringt das Adivasi-Netzwerk AMS einen Kalender heraus, der auch traditionelle und lokale Feiertage der Adivasi ausweist. In jedem Haushalt der etwa 15.000 AMS-Mitglieder hängt der AMS-Kalender.
Zum AMS-Kalender...

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Onam4. September: Onam-Festival

Onam ist ein uraltes hinduistisches Erntedankfest und das größte Festival im südindischen Bundesstaat Kerala. Viele Legenden und Riten ranken sich um Onam. Auch die Mullakurumba- und Paniya-Adivasi, die in der Grenzregion von Kerala und Tamil Nadu leben, feiern Onam am letzten der zehn Festtage. Vor dem zentralen Dorfgebäude legen die Adivasi am Morgen gemeinsam ein großes rundes Muster aus frischen Blüten, genannt "Pookalam". Das Mittagessen ist ein Festmahl mit Reis, verschiedenen Gemüse-Currys und der Süßspeise Payasam, serviert auf einem Bananenblatt. Familien kommen zusammen, Verwandte werden besucht.

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Oct-Dussehra30. September: Dussehra-Festival

Dussehra ist eines der bedeutendsten hinduistischen Festivals und wird in ganz Indien unter verschiedenen Namen gefeiert. In Tamil Nadu bilden "Mahanavami" am 29. September und "Vijayadhasami" am 30. September den Abschluss eines zehntägigen Festivals, das in Südindien zu Ehren des Sieges der Göttin Durga über den Dämonen Mahishasura begangen wird. Die Erntezeit beginnt und damit Riten zum Erntedank.

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